Die Grundschule an der Humannstraße und die Neue Oberschule Gröpelingen machen sich auf den Weg, ein Campus zu werden

Auftaktveranstaltung zur Campusentwicklung am 05.12.2018

Erst vor etwas mehr als einem Jahr wurde die Grundschule an der Humannstraße eröffnet. Aufgrund der Nachbarschaft zur Neuen Oberschule Gröpelingen fand bereits in der Gründungsphase eine enge Zusammenarbeit statt. Nun wollen die beiden Schulen einen Schritt weitergehen – mit dem Ziel, ein Campus zu werden.

Der Zaun, der die Schulhöfe der beiden Schulen trennte, wurde bereits abgerissen – doch hinter dem Begriff „Campus“ verbirgt sich mehr, als ein zusammenhängender Gebäudekomplex. Ein Campus entsteht durch die enge und aufeinander abgestimmte Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Bildungsakteur*innen im Quartier: Kita, Grund- und Oberschule bauen aufeinander auf, Schulaufsicht, Jugendhilfe, Initiativen vor Ort, Sportvereine, Kultureinrichtungen, Beratungs- und Unterstützungsangebote werden einbezogen. Die Idee eines Campus bedeutet also das Zusammenspiel unterschiedlicher Akteur*innen mit unterschiedlichen Kompetenzen, aber mit dem gleichen Ziel: Eine durchgängige Bildungsstrategie, die zum Stadtteil passt.

Bei der Auftaktveranstaltung zur Campusentwicklung kamen bereits einige der Akteur*innen des Standorts zusammen. Die Schulleiterinnen Annekatrin Kelz und Sabine Jacobsen präsentierten verschiedene Projekte der Zusammenarbeit, die in etwas mehr als einem Jahr bereits auf die Beine gestellt wurden. Das Architekturbüro Rosengart und Partner stellte die Planungen für den Neubau der Grundschule und Ideen für die Gestaltung des Außengeländes des Campus vor. „Das macht gute Laune“, konkludierte Dr. Kerstin Lenz, Schulaufsicht der Grundschulen in der Region West, angesichts der Modellansicht und so schillernder Begriffe wie „Forscherraum“, „Lernflure“ und „Naturerlebnisbereiche“. Im Anschluss an die Präsentationen war die Kreativität der Anwesenden gefragt, um erste Ideen für die Namensgebung des Campus zu sammeln. Gemeinschaft und gemeinsames Lernen, Partizipation und Beteiligung, Diversität und Vielfalt, Begegnung, Wohlfühlen, Stadtteilbezug, Forschung und Erlebnis sowie der zukunftsweisende Charakter waren Assoziationen und Visionen, welche die Anwesenden mit dem Campus verbanden. Die Auftaktveranstaltung war der Startschuss einer Campusentwicklung, die partizipativ und unter Beteiligung der relevanten Akteur*innen weitergeführt werden soll. Dabei sind natürlich insbesondere auch die Schülerinnen und Schüler gefragt, den neuen Campus mitzugestalten. Der Prozess wird vom Lokalen Bildungsbüro der Gröpelinger Bildungslandschaft begleitet.

Über die Auftaktveranstaltung berichtete auch der Weser Kurier: https://www.weser-kurier.de/bremen/stadtteile/stadtteile-bremen-west_artikel,-zwei-schulen-ein-campus-_arid,1790620.html

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